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Laut Pfarrer Lascombes gab es auf "Daubenfeld-Duvenvelt-Dauwelt" 2 Gutshöfe. Sie umfassten einen Bering, der sich vom augenblicklichen Boulevard Grand-Duchesse Charlotte bis zur Avenue des Archiducs, nördlich der Avenue G. Diderich und zwischen dieser und der Avenue du X Septembre bis zur Rue d'Oradour erstreckte und die heutigen Katasterlagen "im Jungbluts Feld, auf Dauwelt, Bey Didelingesch" begreift. Die erste und letzte dieser Bezeichnungen änderten ihren ursprünglichen Namen "Dauwelt" erst im Verlauf des 18. Jahrhunderts auf Grund des Familiennamens resp. des Herkunftortes ihrer Bewohner. Der älteste der beiden Höfe, auch "Hinderst Daubenfeld" genannt, gehörte seit 1259 dem Hl Geistkloster, der andere "Furderst Daubenfeld" genannt, um den es sich hier handelt, tauchte zuerst kurz nach 1300 auf und befindet sich im Besitz der Nachkommen des früheren Stadtschöffen und Probstes Wilhelm von Aspelt. Der Verkauf dieses alten Herrensitzes (seit 1342 Nicolas von Duvelt, 1383 Johan uf Doufenfelt, Mitglied des Rittergerichtes), ein Lehen der Herrschaft Mersch, muss um rechtskräftig zu werden, beim Rittergericht registriert werden, was der neue Besitzer am 9. Januar 1699 vornehmen liess.
Als "lieu-dit" besteht der Ort Daubenfeld heute noch. Er liegt an der jetzigen Avenue G. Diderich auf der Anhöhe oberhalb des Kreuzgründchen in gerader Fluglinie zwischen Windmühle (bei Maternité Charlotte) und Géssekneppchen (rue Bertels).


13.03.1259

Richter und Schöffen von Luxemburg bestätigen die Schenkung von 6 Morgen Ackerland bie "Daubenfeld - iuxta Dovenvelt" welche Heycelo Affinus und seine Frau Gertrude dem Kloster zum Heiligen Geist gemacht haben.

21.02.1319

Testament des Erzbischofs von Mainz, Peter von Aspelt.
Darin gedenkt er seiner Nichten "zu Mulibach" (Muhlenbach) und "Dubenwelt (Daubenfeld) bei Luxemburg.

Bemerkung des Verfassers : Es handelt sich wohl um die Töchter des ehemaligen Stadtprobstes, Wilhelm von Aspelt. 1342 wird in einer Urkunde neben einem Walter von Aspelt, ein Nicolas de Mulenbach und ein Nikolaus Daubenfeld erwähnt.

15.01.1474

Ein Pfandbrief erwähnt den Turm von Duffevelt (Hof Daubenfeld an der Arlonerstrasse) mit Haus, Scheune und Nebengebäude als ein Lehen der Herrschaft Mersch.

01.10.1476

Das "in dem weg off Duffelt" raffiniert angelegte Dornengestrüpp bietet nach Ansicht der Strategen keinen genügenden Schutz mehr für die Haupteingangspforte der Stadt. Darum wird beschlossen "die Hecken aifftzehauwern und eynen tzeyn cze machen" (Zaun, Barriere).

24.08.1481

Trotz allem Verdruß mit Menschen und Wetter wird die Schobermesse abgehalten. Allerdings wurden besondere Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. "Uff Schadberdag uff Duffenwelt (Hof Daubenfeld) ze legen 4 man met 3 haichenbuschen und den dach zo huden umb etzlicher warnong willen der stat von dem von Rodemacher komen waz".

03.03.1515

Aus einem Verkaufsakt ergibt sich, daß auf einem Garten "gelegen vur Judenporten" stossend "hinden ain Dufenfelder Aicht" neben einer jährlichen Abgabe von 7 Groschen zugunsten der St. Nikolaus Kirche, ......

17. - 18.11. 1597

Um ein wertvolles Pfand für die seit Sommer angelaufenen Friedengespräche zwischen Frankreich und Spanien in die Hand zu bekommen, versucht Henri IV sich Luxemburgs zu bemächtigen.........
........Nach fast zweistündigem heftigen Kampf, sah der Befehlshaber (Maréchal Ch. de Biron), der selbst im Graben mitkämpfte, das Aussichtslose des Unternehmens ein und liess zum Rückzug blasen. Sowohl an Menschen wie an Material hatte er hohe Verluste zu beklagen. Die zahlreichen Toten von denen es in den Berichten heißt, daß manche ganz in Samt gekleidet waren, wurden am folgenden Tag von den Stadtbürgern zum Teil in den Gärten vor der Stadtmauer, zum Teil auf Hof Daubenfeld, der von den zurückflutenden Soldaten aus Rache völlig eingeäschert worden war, begraben.

07.07.1696

Die Erben des verstorbenen Ratsherrn Gaspard Ludling verkaufen für 680 Ecus zu 60 Sols dem Direktor der Kapelle der Trösterin der Betrübten P. philippe de la Croix S.J. ihren Gutshof, genannt "Dauwhof" (Daubenfeld) der in dem Verkaufsakt folgendermassen beschrieben wird "deux maisons de masure, jardin et enclos, le tout enfermé et environné d'une fosse avec un autre jardin situé au dehors dudit fossé du costé de Hollerich et environ trente-six jours de terres labourables ensembles des pierres de taille et aultres matériaux qui s'y trouvent." Die Gebäulichkeiten lagen im Bereich des derzeitigen Klosters der Franziskanerinen zu Belair.

24.01.1721

Die Verwalter der Kapelle der Trösterin der Betrübten verpachten für 84 Gulden und je 2 Malter Weizen und Gerste ihr vor den Stadtmauern liegendes Hofgut "cense d'aubenfeldt" erneut an Michael Jungblut.
Dieser ist bereits seit 20 Jahren dort Pächter und später wird seine Tochter Marie-Jeanne die Pacht erneuern. Durch die über 80 Jahre lang dauernde Präsenz einer und derselben Familie auf diesem Gut, wird nach und nach die jahrhundertealte Bezeichnung "Daubenfeld" oder "Dauffelt" ausdenkig um dem Namen "Jungblutsfeld" Platz zu machen. Noch heute trägt das ganze Areal zwischen Boulevard Grand-Duchesse Charlotte, Avenue Gaston Diderich und Avenue des Archiducs dieses Katasternamen.

19.10.1379Peter de Remersingen et Jean son fils, échevins de Remich constatent que Hennekins, dit Roder, Clayschen von der Hare et Nicolas de Heystorf demeurant à Wyntringen, ont vendu à Gyltz von dem heiligen Geist à Luxemburg une rente foncière de 3 setiers de vin, mesure de Wintringen sur un vignoble en ce lieu pour eun prix de 12 florins de Mayence. Jehan von Hefchingen, dit von Duvenfelt, mayeur à Remich, append son sceau.

18.7.1483 (Houvermont)
Sceaux de Conradt de Smydeberg à Boulay et de Jean Dauff, Kirchher à



29.03.1689
Le notaire Ordt de Luxembourg constate que sire Adames Dauffenvelt, curé à Heffingen a déclaré que feu sire Diederich von Stein, résidant à Steinbourg a été enterré en l'église de Heffingen.

21.05. ?

Jahresertrag eines grösseren Gutshofes in unmittelbarer Stadtnähe. Es handelt sich um den Hof "Hindertsdaubenfeld". Der Bering umfasst 90 Ruten Garten, 5 Morgen 19 Ruten Wiesen, 9 Morgen 38 Ruten eingepferchtes land und 77 Morgen 120 Ruten Ackerland. Das Heiligengeistkloster, dem das Gut gehört, schliesst heute einen Vertrag für 20 jahre ab mit dem Pächter Michel Biren "qui doit livrer et payer icy chacun an vers la St. Martin onze - 6 maltres en froment, maldres et métillon, 3 maldres en orge, 2 chariots en paille, 3 dalers en argent ou une voiture à la Moselle à notre choix, 100 oeufs et enfin Entretenir hyver et esté deux bestes rouges quand nous plaira à les mettre".

28.12.1746

Die Eichelmast wurde vom Pächter von Dauffelt (Hinterstdaubenfeld) Michel Birel (Biren) für 170 florin 2 S. angesteigert.

24.06.1773

In einer "spécification des maisons scituées dans le Rollingergrund près de la ville de Luxembourg" werden alle Häuser und Liegenschaften an der Westfront der Stadt aufgezählt, angefangen von der Muttergotteskapelle vor dem Neutor, über Daubenfeld (Belair) bis in das Petrustal. Beide "Dauffelt-Höfe" sind dabei in "première classe" eingestuft.

11.06.1642

Vor dem Propsteigericht erscheint ein Meister Hans in Begleitung seines Advokaten Daubenfelt.

Laut Ed Oster der eine Liste der luxemburgischen Familiennamen nach dem Feuerstättenverzeichnis gemacht hat gibt es unseren Familiennamen, in seiner damaligen Form, schon mindestens seit 1561 :

"Noms de famille usités dans la prévoté de Luxembourg"

Duuenfeldtt (Duvenfeldtt) uff - Merl

Auch im Feuerstättenverzeichnis von 1611 + 1656 findet man diesen Namen vor :

Daubenfelt, uff - Merrel (1611)

Daubenfelt, cense de Daubenfelt, Luxembourg (1656)


Ein Protokoll vom 23,25 und 26 Mai 1778 beinhaltet eine Übereinkunft die die Stadt Luxemburg mit verschiedenen Anrainern zur Klärung der Besitzverhältnisse traf. Unter dieses Dokument hat der gewisse Pierre Daubenfeldt sein Kreuz gemacht "la marque de ..." um die Vereinbarung zu bestätigen.

Der Hof Daubenfeld gehörte der Kapelle der Trösterin der Betrübten wie wir aus dem Bericht über die Einnahmen und Ausgaben vom 16.03.1788 entnehmen :
"Un fief nommé Daubenfeldt situé avec toutes ses appartenances et dépendances près de cette ville consistant en maison, grange et établerie, 4 journaux 80 verges, partie prairie, partie jardin le tout en un tenant et 48 journaux 80 verges de terres arables suivant la spécification en dressée. La chappelle a acquis ce bien par acte de vente du 7 juillet 1696. Il es relaissé à un fermier parmi un rendange annuel de 168 florins avec charge de l'entretien, réparations et réédification des bâtiments et parmi supportant les impositions publiques. Ainsi netto 168 florins."


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